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Ernst Stadtler

Form ist Wollust

Form und Riegel mußten erst zerspringen
Welt durch aufgeschlossene Röhren dringen;
Form ist Wollust, Friede, himmlisches Genügen,
Doch mich reißt es, Ackerschollen umzupflügen.
Form will mich verschnüren und verengen,
Doch ich will mein Sein in alle Weiten drängen -
Form ist klare Härte ohn' Erbarmen,
Doch mich treibt es zu den Dumpfen, zu den Armen,
Und in grenzenlosem Michverschenken
Will mich Leben mit Erfüllung tränken.

(1914)

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Ich bin mit dem Chemiker zu vergleichen, der die Stoffe kennt und die Resultate abwartet. Immer wieder überraschen mich meine Figuren damit, daß sie Dinge tun oder sagen, die ich nicht von ihnen erwartet hatte; ja, sie können manchmal meinen ursprünglichen Plan völlig umkrempeln, diese Teufel.” - Henrik Ibsen

Ausstellung im Brückenkopf von Remagen

Heute sind wir zufälligerweise an dem rechtsrheinischen Brückenkopf von Remagen vorbeigefahren und da es so schön war draußen, haben wir einen Abstecher hinein gemacht. Dort läuft gerade eine Ausstellung von Gerri Delfan , der wirklich wunderschöne abstrahierte Bilder "macht" (wie genau, das wird mir ein Rätsel bleiben - sie sehen aus wie gemalt, sind aber Fotos). Jedenfalls war es genau die richtige Location für diese Bilder - der Kontrast zwischen altem Gemäuer und modernen Kunstwerken ist phänomenal. Ein Besuch ist dringed weiterzuempfehlen!

PS: Der Eintritt ist frei.


The red of Cabernet Sauvignon

Oui!

Magistrale Entdeckungen

Manchmal fördert der Magisterlese-Zwang Werke zu Tage, die man eigentlich niemals gelesen hätte und die ganz brilliant sind. Dazu zählt neben E.T.A Hoffmann auch A. Huxley.

“For this is not one of the conventional studies of those clever young men who discover Atheism and Art at School, Socialism at the University, and, passing through the inevitable stage of Sex and Syphilis after taking their B.A., turn into maturely brilliant novelists at the age of twenty-five.”

Aldous Huxley, Farcical History of Richard Greenow

 

Fata Morgana

Der reinste Selbstmord.

Heute

Unterwegs in

an einem schönen


Der beste Film überhaupt...

 ... ist ja wohl eindeutig mal Mein Nachbar Totoro (Tonari no Totoro)! Es ist ein ganz bezaubernder und liebevoll gezeichneter japanischer Anime aus dem Jahr 1987, in dem es um pelzige kleine (und auch große) Wesen - die Totoros - geht. Sie leben in einem an den Garten zweier Schwestern angrenzenden Waldstück und können allerlei tolle Sachen, wie riesige Bäume wachsen lassen und Buskatzen herbeirufen. Die Handlung selbst spielt auf dem Land in der Nähe Tokios in den späten 50ern. Dabei wurde vor allem auf die Details, die Landschaft und die Atmosphäre an sich viel Wert gelegt - und das macht diesen Film so bezaubend. Sehr stark zu empfehlen!

PS: Es scheint eine Wiederholung auf Arte zu geben - Mittwoch, 21. April 2010 um 14.45 Uhr.

Säntis

Über den Wolken in der Schweiz.