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Faith and Devotion

 

Ja, ich muss zugeben, die Schwäche für Depeche Mode rührt noch aus der Jugendzeit, nichts desto trotz ist die Devotional-Tour-DVD (A Performance filmed by Anton Corbijn) aufgenommen im Jahr 1993, herausgebracht 2004, ganz großartig! Letztens habe ich sie wieder für mich entdeckt und diese Konzert-DVD ist wirklich eine der wenigen, die ich mir öfters angucken könnte. Ok, dass Drogen nicht gut sind und Leute dazu bringen, sich die Pulsadern aufzuschneiden, ist die eine Sache - aber dafür gehen sie auf der Bühne ab wie Schmitz' Katz!

Highlight: Definitiv 'Personal Jesus' (zu sehen hier).

Black books

An dieser Stelle mal wieder eine Empfehlung für alle Liebhaber des britischen Humors sowie verkorkster Existenzen: Black books. Black books ist ein kleiner, schwarzer Buchladen - und das in jeglicher Hinsicht. Nicht nur, dass der Verkäufer Bernard Black sich herzlich wenig um seine Kunden kümmert, sie sind ihm geradezu lästig, da sie ihn vom Lesen, Rauchen und Weintrinken abhalten. Dabei liebt er seinen Job - es gibt nichts Besseres als Bücher - wenn da nicht die ganze Arbeit dabei wäre... Zu seinem Glück läuft ihm bald der leicht hypohondrische Manny über den Weg, der zwar mehr Talent im Geschäftlichen zeigt, daüfr nicht weniger gerne mal einen trinkt. Zu diesem Gespann gesellt sich noch die Verkäuferin des Kramladens nebenan, die ebenfalls etliche Geisteskrankheiten in sich vereint.

Leider gibt es nur drei Staffeln mit je sechs Folgen, dafür sind alle brilliant.

Das beste Musikvideo aller Zeiten!

 

 

P.S.: Alicia Silverstone wird immer mein goßes Idol bleiben.

Lovely music

Ein kolossales Mädchen


Man braucht eigentlich gar nicht mehr viel zu diesem kolossalen Film zu sagen. Er ist ein Meisterwerk für sich, in dem Tim Burton wieder alle seine Finessen zum riesigen Feuerwerk an Farben, (3D-)Effekten und Charakteren vereint. Ich bin von Grund auf begeistert!

Die Story an sich ist etwas anders als die Roman-Vorlage, was jedoch dem Film keinen Abbruch tut. Die nun erwachsene Alice, die sich nicht mehr an ihre einstigen Abenteuer im Wunderland erinnern kann, sieht sich in einer Notlage. Der fiese und äußerst langweilige Adelige Hamish Ascot macht ihr vor versammelter viktorianischer Spießergesellschaft einen Heiratsantrag. Auf diese Weise in die Enge getrieben sieht (oder träumt?) Alice plötzlich das weiße Kanninchen, dem sie dann auch sogleich in den Bau folgt. Nach einem unendlich fulminanten Fall in 3D findet sie sich vor dem (alt-bekannten) Problem der Türen und Schlüssel wieder.. naja, und den Rest kennen wir ja noch so in etwa.

Liebster Charakter: der Mad Hatter natürlich, und die Grinsekatze

Liebste Szene: die verrückte Tee-Party, bei der Alice in einer Teekanne landet

Out of my window Nr. 3683

Tschestita Baba Marta

Es ist wieder soweit: In Bulgarien trägt man nun seit dem 1. März wieder die rot-weißen Glücksbringer, die man von Freunden und Verwandten geschenkt bekommt, damit man gesund bleibt (Rot steht für die roten Wangen der Baba Marta) und lange lebt (Weiß steht für ihr weißen Haare). Außerdem wünscht man sich "Tschestita Baba Marta", also Frohe Oma März. Wenn man den ersten Frühlingsboten sieht, hängt man den Schmuck an den ersten Baum, dem man begegnet und wünscht sich etwas Schönes (am besten, dass jetzt Frühling bleibt). "Mehr dazu hier: Klick.

Ich hab auch eins bekommen (yay!): es ist rot, weiß und macht viel Klim-Bim... das gefällt mir!

Gerade auf dem Nachttisch...

„U-Bahn-Stationen haben etwas Unheimliches. Die verdreckten Winkel, in denen zerstörte Menschen liegen, die Zigarettenkippen und Speichelflecken auf dem Boden, das unfreundliche Licht, der Kloakengeruch, gegen den die Belüftungsanlagen vergeblich ankämpfen. Das Eingeklemmtsein zwischen Fremden, die vor dem Fenster vorbeirasende Dunkelheit, die bedrohlich laut lachenden Jugendlichen am anderen Ende des Wagons. Und die Leute: ihre weißen Gesichter, ihre traurigen Regenmäntel. Sie können nichts dafür; oben auf der Straße sehen sie ganz anders aus. Es liegt am Ort. Sobald der Mensch in die Welt der künstlichen Steinhallen hinunterfährt, wirkt es unglaubhaft, daß er eine Seele hat. Ich stelle mir die Hölle als einen Ort vor, der entfernt an die U-Bahn erinnert.”

Daniel Kehlmann - ‚Beerholms Vorstellung‘

At the bakery

Bei Mama zugeguckt.

Ist es heute nicht...

... wunderschön draußen?